Orchestergeschichten

 

Orchester faszinieren mich seit Kindheitstagen. Der Zusammenklang der unterschiedlichen Instrumentenfamilien, die Energie der Musikerindividuen, die zu einem Ausdruck finden, beflügelt die Phantasie. Ich selbst war froh, irgendwann im Jugendorchester spielen zu können, dann auch in einem (Amateur-)Kammerorchester, in einem studentischen Orchester und in einem Kantatenorchester.

Nach meinem Studium folgten Einführungen zu Sinfoniekonzerten. Bald erhielt ich die Gelegenheit, Orchestergeschichten zu erforschen, zu recherchieren und aufzuschreiben: Göttinger Symphonie-Orchester, Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen/Rh., Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern. Diese Orchestergeschichten ähneln sich alle in merkwürdiger Hinsicht und unterscheiden sich zugleich deutlich voneinander: Orchester sind fragile Gemeinschaften. Und immer hängen Sie am finanziellen Tropf. Sie sind ständig gefährdet und auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Die Geschichte eines Orchesters spiegelt minutiös den Lauf der politischen-, sozialen und kulturellen Geschichte eines Landes, einer Region oder einer Stadt wider.

 

Göttingen, 1987 

Göttingen, 1987

 Göttingen, 1989

Inhaltsverzeichnis

 Göttingen, 1990

Leseprobe

 

 Koblenz, 1995

 Kaiserslautern, 2010